|
Die Wichtigkeit des Rasenschnittes wird vielerorts unterschätzt. Für den Rasen ist es das Schlimmste wenn er zu kurz geschnitten wird - bei Hitze und eventuellem Wassermangel sterben viele Gräser dabei ab. Oft haben billige Rasenmäher nicht die erforderliche Drehzahl und/oder stumpfe Messer. Dadurch wird der Rasen nicht geschnitten sondern eher abgedroschen. Deutlich erkennbar wird dies an ausgefransten Spitzen der Gräser. Dies begünstigt die Entstehung von Rasenkrankheiten.
Im Privat, Öffentlich und Sportstättenbereich soll es so sein - Der Rasenmäher wird auf 4cm Schnitthöhe eingestellt. Die Messer sind gut geschliffen und gewuchtet. Der Rasen soll nicht höher als auf 6cm wachsen. Spätestens bei 6 cm oder früher schneiden wir dem Rasen 2cm, also auf 4cm. Wenn es einmal vorkommt dass der Rasen höher wird (zum Beispiel 9cm) so darf höchstens 1/3 der Gesamtlänge zurückgeschnitten werden (also 3cm), sodaß der Rasen nach dem Schnitt 6cm hoch ist. 2-3 Tage später darf der Rasen wieder um 1/3 gekürzt werden. Wir haben Schablonen für Sie angefertigt mit denen Sie die Schnitthöhe und Beregnungsmenge gut nachmessen können. 3 Stk. kosten € 3,60. Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Bestellung.
Warum das so ist - Der Rasen will in die Höhe wachsen um mehr Nährstoffe aufzunehmen. Diese Möglichkeit nehmen wir durch den Schnitt. Durch das regelmäßige Mähen versteht die Pflanze das mit Höhenwachstum nichts ist und beginnt allmählich Seitentriebe zu bilden. Nun ist das Breitenwachstum angeregt. Durch die Seitentriebe erhält die Pflanze mehr Halme, also Blattfläche um Nährstoff aufnehmen zu können. Dies ist der Weg um einen dichten Rasen zu bekommen.
Schnittgut Mulchen, liegen lassen oder aufsammeln ? Die sichere Seite ist wenn der Rasen sauber gehalten wird, also saugen oder sammeln wir das Schnittgut auf. Liegenlassen des Schnittgutes funktioniert mit einem Mulchmäher wenn vom Rasen dementsprechend oft immer nur die Spitzen geschnitten werden. Ist der Abfall zu groß funktioniert die erwünschte Verrottung nicht mehr. Das führt zur Verfilzung der Rasenfläche, lückenhaften Stellen und ist Herd für viele verschiedene Rasenkrankheiten. Das ist eigentlich schade denn in den Grasspitzen befinden sich eine hohe Anzahl von wertvollen Rasennährstoffen die wir dem Boden zurückführen könnten. In den letzten Jahren haben sich Mähroboter gut entwickelt. Das Schnittergebnis ist tadellos und es ist damit kein Problem zum Beispiel jeden zweiten Tag zu schneiden, denn das geht ja vollautomatisch. Bei dieser Schnitthäufigkeit funktioniert auch die Verrottung gut.
Es gibt Mähroboter für den kleinen Garten genauso wie für Flächen bis 20.000m². Wir haben ausreichend Erfahrung gesammelt und beraten Sie gerne. Planung, Programierung, Montage und Service ist für uns selbstverständlich.
|