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Grundsätzlich spricht man von zwei verschiedenen Düngearten. Zum Einen vom Mineralischen Dünger und von organischen Düngern.

Fusion-Granular-Bag-kleinMineralische Dünger sind all jene welche auf technischem Weg hergestellt werden. Sie haben eine genaue Angabe der Nährstoffmenge, besitzen eine rasche Wirkung, sind gut Dosierbar und werde im Profibereich eingesetzt. Siehe UNSERE DÜNGEPRODUKTE!

Organische Dünger sind Dünger wo die Nährstoffe in organischen Substanzen eingelagert sind,die von den Bodenlebewesen freigesetzt werden.Meist bekannt als Kompost, Mist( Guano) oder Hornspäne.Sie wirken sich positiv auf die Aktivierung des Bodenlebens aus sind auch lang anhaltend aber leider eher schwach da der Stickstoff sehr langsam freigesetzt wird. Sie sind aufgrund Ihrer Nichtberechenbarkeit im Profibereich nicht zu empfehlen.

Aus diesen zwei Formen hat sich der Organisch-mineralische Dünger entwickelt. Er ist nach jahrelanger Verbesserung auch im Sportplatzbereich einsetzbar, und man erreicht heute schon gute Resultate.

Im Regelbedarf auf Sportstätten werden unter Berücksichtigung mehrere Einflußfaktoren wie Belastungsstufe,Stunden des Spielbetriebs,Art des Aufbaus etwa 20N-bei niedrigster Belastung bis zu 35 N benötigt!

Belastungsstufen: gering= bis 15 Stunden pro Woche, mittel= 15 bis 25 Stunden pro Woche, hoch= über 25 Stunden Spielbetrieb pro Woche

Bei Großspielfeldern wie überwiegend beim Fußball muß die Aufteilung der jährlichen Stickstoffmengen sich im wesentlichen auf 3 bis 4 Gaben je nach Belastung konzentrieren.

Die erste Düngung erfolgt Mitte März bis Ende April. Hier werden dem Rasen nach dem Winter wichtige Nährstoffe zugefügt um richtig in Fahrt zu kommen und um die optimalen Voraussetztungen zum Wachsen zu schaffen. Im Mai ist  dann der Rasen auf dem Höhepunkt seiner natürlichen Wachstumskurve die im August wieder den Tiefpunkt erreicht hat. Daher ist Ende Mai, Anfang Juni der Richtige Zeitpunkt für die 2.Düngung.Die 2. und die 3.Düngung sind die zwei wichtigsten im Jahr, da im Juli aufgrund der sommerlichen Temperaturen und der Spielbelastung es schon richtig schwer wird für den Rasen wird um zu überleben.Die 3.Düngung erfolgt im Juli,August. Nun kämpft der Rasen! Er hat Stress! Enorme Belastung durch den Spielbetrieb, meist wenig Wasser, kurze Schnitthöhe und heiße Temperaturen muß er nun aushalten. Dies schafft der Rasen nur unbeschadet mit ausreichender Versorgung mit Nährstoffen und Wasser. Hier sollte man nicht sparen! Guter Dünger ist nun sehr wichtig, da der Rasen sonst zusammenbricht.

Die 4. Düngung erfolgt im September,spätestens im Oktober.Hier sollte man einen Kalibetonten Dünger verwenden, der den Rasen resistenter macht und ihn auf den Winter vorbereitet.

Von späteren Düngegaben ist abzuraten, da der Stickstoff den Rasen schwächt, und die Blattmasse bei zu niedrigen Temperaturen die vorallem Nachts um diese Jahreszeit schon erreicht werden,weich und somit anfällig für Pilzerkrankungen, Frostschäden etc. macht.


Rechenbeispiel für NPK Werte pro Düngung: Dünger 20-5-8 Aufwandmenge 40g/m²

   N      P         K    
1. Düngung 8 2 3,2
2. Düngung 8 2 3,2
3. Düngung 8 2 3,2
4. Düngung 8 2 3,2
Gesamt/Jahr 32 8 12,80

Rechnung: 40 g/m² mal 20(N) % = 8

Aus diesem Rechenbeispiel lässt sich gut erkennen, dass der Wert 20N nicht die 20N( bis 35N) Jahresbedarf sind die man benötigt, sondern die 20% pro Sack!  Man rechnet nun die Aufwandmenge40g pro m² mal die 20%!!!! So kommt man auf den tatsächlichen Stickstoffwert pro Düngung.


Wichtig zu wissen ist auch Stickstoff ist nicht gleich Stickstoff!

Viele Anbieter haben z.B.einen 20-5-8 Dünger im Programm. Dies sagt nichts über die Qualität aus!

Wichtig und preisentscheidend ist die Form des Stickstoffs daran erkennt man auch die Langzeitwirkung.

Je länger die Polymärenkette ( Bindung des Stickstoffs) ist, desto länger wirkt der Dünger.Da der Prozess bis sich zB. Urea bis zu Nitrar zersetzt hat länger dauert als der von Amonium oder Harnstoff.

Dies rechtfertigt auch einen höheren Preis, da der Stickstoff in einer hochwertigeren Form im Dünger vorhanden ist und somit länger anhaltend und qualitativer ist.


 
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