RASEN BETRETEN ERLAUBT

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Im großen Brockhaus( Lexikon) findet man folgende Definition zu Begriff Rasen: "Rasen ist eine künstlich angelegte,aus Süßgräsern bestehende und durch regelmäßigen Schnitt kurzgehaltene Pflanzendecke,die als Grünfläche oder dem Sport dient." gras11

Bei der Bepflanzung werden nur ausgewählte Rasensamensorten verwendet. Die wichtigsten sind Poa pratensis (Wiesenrispe)Keimdauer 14-28 Tage, Lolium perenne( Deutsches Weidlgras oder Englisches Raygras)Keimdauer 7-14 Tage und Festuca rubra( Rotschwingel)keimdauer 10-18 Tage. Siehe unter UNSER SAATGUT/RASENSAMEN.

Die Züchtung der Rasengräser entwickelte sich aus der landwirtschaftlichen Nutzung. Dort standen Kriterien wie Aufwuchsmenge,Rohproteingehalt und Verdaulichkeit für das Vieh im Vordergrund. Mit zunehmendem Interesse an Freizeitnutzung von Rasenflächen änderten sich die Ziele. Im Vordergrund stehen jetzt geringe Wüchsichkeit, hohe Narbendichte.Strapazierfähigkeit und optische Aspekte wie Wuchsform und Farbe.

Bei Qualitätssamen ist auf die Reinheit und Keimfähigkeit zu achten. Diese zwei Punkte entscheiden auch den Preis.

Immer wieder kommt in den Rasenflächen ein unerwünschtes Gras vor, dass blüht.Es heißt Poa anua. Es blüht, stirbt danach ab und hinterlässt eine kahle Stelle. Solche Stellen sollten mit einer Reperaturmischung immer wieder ausgebessert werden, da sich sonst Unkraut breit macht.

Eines der problematischsten unerwünschten Gräsern ist die Hirse.Sie ist einjährig und wächst von Mai bis Oktober.Wenn sie abstirbt hinterlässt sie großflächig kahle Stellen. Hirse bildet wenn sie blüht hunderte Sahmen aus die in die Erde fallen, und sich so im nächsten Jahr wieder ausbreiten. Auf einem gepflegten Rasen sticht man sie am besten gleich als Jungpflanze aus bevor sie blüht. Ist der Befall bereits großflächiger vorhanden hilft eine Spritzung mit Puma extra, die mehrmals wiederholt werden muß auch im Jahr darauf, da der Wirkstoff über die Blattmasse wirkt, daher die Samen die noch nicht gekeimt haben nicht angegriffen werden. 

Grundsätzlich ist es so, dass wenn der Rasen ausreichend mit Nährstoffen und Wasser versorgt ist, die erwünschten Gräser stärker sind als die unerwünschten sprich Unkraut.Die Verbreitung von Unkraut hat nur eine Chance wenn der Rasen geschwächt ist.Unkraut ist resistenter gegenüber Hitze, Trockenheit und hat nicht den Nähstoffbedarf des Rasens.Ist der Rasen optimal versorgt sollte man kein Problem mit Unkraut haben. Wenn doch ist eine Unkrautspritzung nötig mit anschließendem Nachbesämen der kahlen Stellen.


 
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